Verfasst von: magenbypass | Mai 27, 2008

Noch 2 mal schlafen…

Als Kind hat man immer in „Nächten“ und „wie oft muss ich noch schlafen“ gerechnet. Da ich dem Kindesalter näher bin als dem Seniorenalter, mache ich dies nun auch.

Noch zweimal schlafen also, dann geht es mit dem ICE nach Frankfurt.

Was ich momentan fühle ? Wie es mir geht ? Schwer zu sagen. Ich denke, an Gefühlen ist alles dabei, was es so gibt. Angst, Hoffnung, Spannung, Trauer, Freude und vor allem: Aufregung. Trotzdem muss ich sagen, dass sich die Gefühle aushalten lassen. Immerhin ist dies jetzt nur die „kleine“ OP. Natürlich sind die Gefühle da, aber ich glaube im Juli werde ich viel nervöser und angespannter sein.

Was meine flüssige Ernährung angeht: tagsüber funktioniert es ganz gut. Nur Abends brauche ich etwas zu beißen. Da dieses ganze Flüßigding hauptsächlich deswegen gemacht wird um die Leber etwas schrumpfen zu lassen (ist besser für die OP da diese angehoben werden muss um an den Magen zu kommen), versuche ich Abends fettarm zu essen. Und: ich verkneife mir die Süßigkeiten (ok, hin und wieder ein Ministück, ich gebe es ja zu, aber eben nicht mehr die Mengen wie noch vor 2 Wochen). Ich denke, damit lebe ich ganz gut.

Sicher, morgen und übermorgen gibt es ausschließlich flüssig. Donnerstag wird das sicher auch kein Problem werden, da ich schon gegen 7 Uhr aus dem Haus muss dass ich bis spätestens 9 Uhr in Frankfurt bin. Dann Aufnahme, die ganzen Voruntersuchungen (Blut abnehmen usw.), Magenspiegelung (bei der ich mich k.o. legen lasse) und dann abwarten. Ich hoffe, ich bekomme eine nette Bettnachbarin oder -nachbarinnen. Bei den letzten Krankenhausaufenthalten hatte ich bisher immer großes Glück. Ich werde trotzdem vorsichtshalber Ohropax, meinen iPod und ein gutes Buch mitnehmen. Da ich vorhabe am Wochenende schon wieder nach Hause zu gehen sprich entlassen zu werden, brauche ich diesmal nicht viel an „Verpflegung“ in Form von elektronischen Spielzeugen (nicht was ihr jetzt denkt *grins* – ich meine damit meinen tragbaren DVD-Player und unmengen an noch nicht geschauten DVDs).

Für morgen habe ich einen Tag Urlaub eingereicht und werde diesen dann wohl mit Wohnungsputz etc. beschäftigen. Das ist meine Art von Therapie und mentaler Vorbereitung. Da kann ich ganz toll abschalten und in mich gehen. Sollte es ganz schlimm werden gibt es immer noch die Bügelwäsche (finde ich prima als Meditation – ohne Spaß). Außerdem wollte ich meinen PC mal wieder aufräumen. Und Fotos einkleben. Und meine Socken nach Farben sortieren *lach*

Ihr seht – noch habe ich meinen Humor und den wird mir auch keiner nehmen.


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